In der Ortschaft Burghausen befindet sich ein Denkmal, das an die Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz erinnert. In den Jahren 1940 bis 1944 wurden dort – im Bienitz – die Todesurteile faschistischer Militärrichter an Wehrmachtsangehörigen vollstreckt, die sich den Gräueln des Zweiten Weltkrieges durch Desertion entziehen wollten. Die Leichname wurden auf dem Leipziger Ostfriedhof beerdigt.

Der Heimatverein Burghausen kümmert sich seit vielen Jahren um den Gedenkstein und widmet diesem Teil der Ortsgeschichte einen Teil seiner Ausstellung. Bei einem Besuch des Heimatvereins Burghausen am 19. Februar 2019 überzeugten sich der Landtagsabgeordnete Marco Böhme und die Stadträtin Dr. Ilse Lauter vom derzeitigen Zustand des Gedenksteins, der dem Andenken nicht angemessen erscheint. Auf Anfrage von Stadträtin Ilse Lauter erklärte sich die Stadtverwaltung als nicht zuständig für Pflegemaßnahmen (Antwort 01 auf die Anfrage VI-07902).

Daher werden Marco Böhme und Ilse Lauter gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Heimatvereins Burghausen am Tag der Befreiung den Gedenkstein pflegen und die Umgebung würdiges Aussehen geben. Wir laden alle Interessierten am 8. Mai ab 10.30 Uhr herzlich in die Bienitzstraße 261 in 04178 Burghausen ein.

Ankündigung: 8. Mai Pflege des Gedenksteins für die Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz in Burghausen
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