Zur Mitteilung des MIBRAG-Chefs auf MDR Aktuell, dass sein Unternehmen den Kohleausstieg mit gleicher Beschäftigtenzahl durch neue Geschäftsfelder von Brunnenbau bis Windkraft meistern werde, erklärt Marco Böhme, klimaschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Ich gratuliere der MIBRAG zu ihrer unternehmerischen Kreativität, mit der sie nicht nur ohne Jobverlust den Kohleausstieg meistern will, sondern zugleich mit neuen Geschäftsfeldern Gutes für Region und Klima zu tun beabsichtigt.

Man sieht: Auch für kluge Kohleunternehmen ist Ende Gelände eine realistische Perspektive. Ich fordere daher den sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer auf, die Angstmache vor Arbeitsplatzverlusten einzustellen und sich in die Wirklichkeit der sächsischen Wirtschaftswelt zu begeben ist, die weiter ist als die Betonkopf-Politik der CDU.

Aber auch Arbeitsminister und Vize-Ministerpräsident Dulig soll endlich aufhören, mit völlig überhöhten Zahlen angeblicher Arbeitsplätze-Abhängigkeit von der Kohle die Menschen zu verunsichern. Die Wahrheit ist: Klimaschutz sorgt für neue Hochkonjunktur!

Marco Böhme: MIBRAG führt Kretschmer und Dulig vor – ohne Jobverlust durch Innovation den Kohleausstieg meistern
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